Senftenberger See

Senftenberger See – Mittelpunkt einer jungen Urlaubsregion

Der Senftenberger See mit seiner Naturschutzinsel liegt im südlichen Teil der Niederlausitz. Er zählt zu den größten, künstlich angelegten Seen Europas und ist seit vielen Jahren komplett renaturiert. Der „älteste“ See im Lausitzer Seenland ist aufgrund seiner ausgezeichneten Wasserqualität bereits mehrfach mit der Blauen Flagge ausgezeichnet worden, einem weltweiten Umweltsymbol. Insbesondere bei Wassersportlern ist der Senftenberger See ein Geheimtipp, lädt er doch zum Surfen, Segeln, Tauchen, Angeln und natürlich zum Baden und Sonnen ein.
Aber auch auf dem Landweg ist der Senftenberger See einen Ausflug wert. Auf dem 18 Kilometer langen Seerundweg durch wunderschönes Landschaftsschutzgebiet können Naturfreunde eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt per Rad, Skateboard oder auch zu Fuß erkunden. Sein Anschluss an das überregionale Radwegezielnetz bietet die Möglichkeit, die Touren beliebig auszubauen. Zahlreiche Unterkünfte, gastronomische Einrichtungen und Freizeitanbieter sorgen entlang der Routen für Wohlbefinden und Abwechslung.

Maritime Atmosphäre am Senftenberger Stadthafen

Ein besonderer Besuchermagnet ist der im Jahr 2012 eröffnete Stadthafen. Ein modernes Ambiente, viel Raum zum Flanieren und kleine Boutiquen, Shops und Restaurants schaffen ein maritimes Flair im Seenland. Markantes Wahrzeichen der Marina mit 140 Liegeplätzen für Motorboote und Segelschiffe ist die 80 Meter lange Seebrücke. Von dort aus starten zwei Fahrgastschiffe zu Rundfahrten auf dem Senftenberger See. Aber auch Freizeitkapitäne haben die Möglichkeit das Ruder zu übernehmen. Eine Bootsvermietung hält von April bis Oktober auch führerscheinfreie Boote mit 8 PS bereit, um das Lausitzer Seenland zu erkunden.

Hierbei sollten Sie es sich auf keinen Fall nehmen lassen, den Überleiter zu überqueren und einen Abstecher zum Geierswalder See zu unternehmen. Seit Juni 2013 verbindet der Koschener Kanal – die erste schiffbare Verbindung des Seenlandes - den Senftenberger mit dem benachbarten, sächsischen See. Auf einer Länge von 1.050 Metern unterqueren die Boote in zwei Tunneln die Bundesstraße B169 und den Fluss Schwarze Elster. In einer Schleuse werden die notwendigen Höhenmeter überwunden.

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