Geierswalder See

Unweit des Hotels Seeschlößchen liegt der Geierswalder See, einer der größten Seen des Lausitzer Seenlandes. Das Lausitzer Seenland entstand erst vor einigen Jahren durch die Flutung einstiger Tagebaue, die über 150 Jahre lang die Region maßgeblich prägten. Heute befindet sich hier ein idyllisches Naherholungsgebiet, das Urlauber begeistert. Der See bietet ideale Bedingungen für Surfer, Segler oder Jetskifahrer und ist daher sehr vom Wassersport geprägt. Dank der guten Winde des flachen Umlands, finden vor allem Kitesurfer und Segler hier ein ideales Sportrevier.

Aber auch am Badestrand können Urlauber sonnige Stunden verbringen und die Seele baumeln lassen. Das Badegewässer weist eine sehr hohe Wasserqualität auf. Vor Ort finden Sie einen großen Parkplatz sowie einen Badestrand mit Strandbar und Strandkorbvermietung. Außerdem können Sie Tretboote, Kanus und vieles mehr in der örtlichen Bootsvermietung ausleihen. Hier ist auch die Anlegestelle für den Linienverkehr des Passagierschiffes, welches zwischen dem Geierswalder See und dem Senftenberger See verkehrt.

Auf Wasserstraßen durch die Region

Über den schiffbaren Koschener Kanal ist der Geierswalder See bereits mit dem Senftenberger See verbunden, welcher direkt am Hotel Seeschlößchen gelegen ist. Diesen Kanal können Sie mit dem Segel- oder Motorboot befahren und Ausflugsfahrten auf den Passagierschiffen unternehmen, um die Umgebung vom Wasser aus zu entdecken. In einigen Jahren sollen bereits 10 der 23 Seen, die zum Lausitzer Seenland gehören, mit schiffbaren Kanälen verbunden sein. Auf diese Weise soll mit der Zeit eine geschlossene Wasserstraße bis nach Berlin entstehen.

Der Geierswalder See hat eine Fläche von etwa 600 Hektar und ist bis zu 34 Meter tief. Am nördlichen Ufer liegt der Ort Geierswalde, in dem Deutsche und Sorben gemeinsam leben. Alle Straßen im Ort sind daher auch zweisprachig beschildert. Erstmals 1401 urkundlich erwähnt, war das Dorf noch von Teichen, Mooren und Sümpfen umgeben. Später wurde das Gebiet in Acker-, Wiesen- und Forstflächen umgewandelt. Diese Vielfalt ermöglicht es heute, dass auch Aktivurlauber an Land auf ihre Kosten kommen. Der See ist ein beliebter Ausgangspunkt für Radfahrer und Wanderer, die die Region auf dem gut ausgebauten Radwegenetz erkunden wollen. Die asphaltierten Wege führen durch schattenspendende Kiefernwälder und über weite, landwirtschaftlich genutzte Felder. Rund um den See laden Gastronomien auf einen Zwischenstopp mit regionaler Küche ein.

Das versunkene Dorf Scado und weitere Sehenswürdigkeiten

Bevor der Tagebau die heutige Landschaft prägte, befand sich an der Stelle des heutigen Geierswalder Sees das Dorf Scado. Bis 1964 wurden alle Einwohner des Dorfes in die Umgebung umgesiedelt, um dem Tagebau Koschen Platz zu machen. Später wurde das Gebiet dann mit dem Wasser des Flusses „Schwarze Elster“ geflutet und der Geierswalder See entstand. Eine Gedenktafel erinnert an das einstige Dorf.

Bei einem Ausflug an den Geierswalder See können Sie auch zahlreiche andere Besonderheiten wie beispielsweise die schwimmenden Ferienhäuser entdecken. Auch das Leuchtturm-Hotel, die Schleuse des Koschener Kanals oder der Aussichtsturm „Rostiger Nagel“ können Sie hier ansteuern. Oberhalb des Barbara-Kanals können Sie sogar bis zum Partwitzer See blicken.