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Senftenberger See ist touristisches und wirtschaftliches Zentrum im Landkreis

Senftenberg, sorbisch Zły Komorow, ist Kreisstadt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Senftenberg wurde 1279 erstmals urkundlich erwähnt. Die anfängliche Bevölkerungszahl von 300 bis 400 Einwohner vergrößerte sich stark, nachdem 1860 Braunkohle gefunden wurde. Eine rasante Industrialisierung setzte ein und die Region erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung bis hin zur Energiezentrale der DDR. Nach der Wende vollzog die viertgrößte Stadt der Niederlausitz einen Strukturwandel und ist heute das wirtschaftliche und touristische Zentrum des Landkreises.
Zu Senftenberg zählen neben der Kernstadt sechs ländlich geprägte Ortsteile, wodurch sich das Stadtgebiet bis zum Sedlitzer See erstreckt. Auf einer Fläche von insgesamt 126,94 qm finden sich vielfältige kulturelle Angebote und die herausragende touristische Infrastruktur bietet eine hohe Attraktivität und Lebensqualität. Senftenberg ist Hochschulstandort und Sitz der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.

Einzigartige Festungsanlagen und Gartenstadt

Aber auch in der Stadt Senftenberg gibt es einiges zu entdecken. Der Modellpark Brieske präsentiert auf einer Freifläche von 2.500m² den Senftenberger See, einen kompletten Tagebau mit Brikettfabrik sowie den Spreewald und Teile Berlins im Maßstab 1:25. Das Museums Schloss und die Festung in Senftenberg ist eine beeindruckende Renaissanceanlage aus dem 16. Jahrhundert, die in Deutschland mit ihrem mächtigen, die Burg umgebenden Erdwall einzigartig ist. Die älteste deutsche Gartenstadt befindet sich ebenfalls in Senftenberg, im Ortsteil Brieske. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im späten Jugendstil errichtet. Nach den Entwürfen des Dresdner Architekten Georg Heinsius von Mayenburg entstanden 78 Häuser, angeordnet auf einem spiralförmigen Grundriss. Eine Ausstellung von Juni – September informiert zur Geschichte der Gartenstadt.

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