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07 OKT ´22
Die Seele der Lausitz

Cottbus

Bild: © Andreas Franke

Cottbus oder Chóśebuz, wie die Stadt im Niedersorbischen heißt, ist die größte Stadt in der Lausitz und die zweitgrößte Stadt Brandenburgs. Cottbus lässt sich ohne weiteres als das kulturelle Zentrum der Lausitz bezeichnen. Geprägt von der sorbischen Geschichte, dem Kohlebergbau und Strukturwandel ist Cottbus das pulsierende Herz einer aufblühenden Region.

Bei uns im Hotel Seeschlößchen genießen Sie Ihr ganz eigenes Wellness-Erlebnis in Brandenburg. Direkt am Senftenberger See haben Sie außerdem viele Möglichkeiten, die Besonderheiten der Lausitz zu erkunden. Ob Wanderausflüge, Radtouren, Wassersport oder Städtetrips: Die Lausitz ist eine ungemein vielseitige Region. Ein Ausflugsziel, an das Sie vielleicht noch nicht gedacht haben, ist Cottbus. Wenn sie in der Lausitz sind, sollten Sie Cottbus aber auf keinen Fall verpassen. Mit dem Auto erreichen Sie die Stadt in einer Stunde, perfekt also für einen Tagesausflug nach einem guten Frühstück bei uns im Hotel.

 

Was macht Cottbus aus?

Cottbus hat eine reiche Vergangenheit und eine ebenso vielfältige Gegenwart. Die Universitätsstadt gehört zu den Aufsteigern im europäischen Städtetourismus und reiht sich damit neben Städte wie Málaga und Edinburgh ein.

Direkt am Spreewald gelegen, bietet sich von hier aus natürlich ein Ausflug in die Natur an. Was Cottbus aber wirklich ausmacht, das ist das seit dem 12. Jahrhundert kontinuierlich blühende Stadtleben. Zusammen mit Torhaus und Bastei bildet der Spremberger Turm aus dem 13. Jahrhundert das südliche Tor der mittelalterlichen Stadtmauer. Innerhalb dieser erstreckt sich eine bezaubernde Altstadt. Über den historischen Markt ragt die im 14. Jahrhundert errichtete St. Nikolaikirche mit ihrem 553 m hohen Turm. Der Weg rauf lohnt sich, es gibt kaum einen besseren Aussichtspunkt über Cottbus. Umgeben ist der Altmarkt von pompösen Bürgerhäusern im Barockstil. Im Spätmittelalter, als der Altmarkt noch wichtigster Handelsplatz der Stadt war, standen hier noch Fachwerkhäuser. Heute zieht der berühmte Cottbuser Weihnachtsmarkt mit der 12 m hohen Holzpyramide in seiner Mitte jährlich in der Adventszeit unzählige Besucher an.

 

© Andreas Franke

 

Architektur und Kultur in Cottbus

In der Universitätsstadt Cottbus trifft Vergangenheit auf Gegenwart. Das Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum der Technischen Universität Brandenburg findet internationale Beachtung für seine einzigartige Bauweise. Das Gebäude gewann den deutschen Architekturpreis 2007 und eine Auszeichnung als Bibliothek des Jahres. Das IKMZ ist ein beispielhaftes Projekt für die Bibliothek als urbanes Informations- und Begegnungszentrum der Zukunft.

Cottbus ist außerdem eine großartige Stadt für einen Theater- oder Opernbesuch. Das im Jugendstil erbaute Staatstheater aus dem frühen 20. Jahrhundert ist das einzige seiner Art in Brandenburg und gilt als eines der schönsten Jugendstiltheater in Europa. Neben Schauspiel und Oper finden hier auch Ballette und Konzerte statt.

Auch aus dem frühen 20. Jahrhundert stammt das im Stil des Historismus erbaute Elektrizitätswerk der Stadt und der „Weltspiegel“. Der „Weltspiegel“ war das erste Programmkino in Berlin-Brandenburg und ist eines der wenigen Kinos, die ununterbrochen von 1911 bis 1998 in Betrieb waren. Heute ist das über 100 Jahre alte und original erhaltene Kino für Besucher wieder eröffnet. Cineasten aufgepasst: In Cottbus findet jedes Jahr im November das FilmFestival Cottbus statt. Das Festival wird seit 1991 abgehalten und ist eine wahre Institution für den Mittel- und Osteuropäischen Film.

Alle bedeutenden Bauten der Stadt Cottbus lassen sich entlang des liebevoll eingerichteten Architekturpfades erkunden. An den von Barock bis Neuzeit reichenden Bauten sind Infotafeln angebracht, die mit farblichen Kennzeichnungen auf die Epochenzugehörigkeit desjenigen Gebäudes hinweisen, vor dem Sie gerade stehen.

 

Grünes Cottbus

Cottbus ist bekannt für seine Parks. Bereits im 19. Jahrhundert begannen sich die Stadtväter gemeinsam mit dem örtlichen Verschönerungsverein Gedanken um die Begrünung der Stadt zu machen. Der erste Park war der Goethepark, der 1895 begrünt wurde. Der Park liegt unmittelbar am Kunstmuseum Dieselkraftwerk und ist von zwei Armen der Spree umgeben. Wer gut aufpasst, kann hier Nutrias entdecken. Die südamerikanischen Biber sind auf dem sumpfigen Parkgelände heimisch geworden.

 

© Andreas Franke

 

Vom Goethepark aus erreichen Sie den Branitzer Park mit der historischen Parkeisenbahn an der Haltestelle Sandower Dreieck. Mit ca. 600 Hektar Außen- und 100 Hektar Innenfläche ist der Branitzer Park der größte und bedeutendste Park der Stadt. Mit dem Tierpark im Außenbereich, dem Schloss Branitz und dem klassizistischen Kottbusser Tor im Inneren, ist der Branitzer Park eine echte Perle, die wunderschön und stellenweise auch etwas kurios ist. In der Pyramide inmitten des Pyramidensees haben sich die Gräfin und der Graf von Pückler-Muskau 1871 ihre Gruft errichten lassen, in der sie noch heute beigesetzt liegen.

Sie sehen: Man könnte endlos so weiter machen. Wer Cottbus besucht, der wird es lieben, wer dort wohnt, dem liegt es am Herzen. Wie der Namensgeber des Cottbuser Parks, Goethe, schon sagte: Die beste Bildung findet ein Mensch auf Reisen. Die Lausitz ist ein wunderschönes Ziel für Ihre Reise und Cottbus eine Stadt, die wie keine andere für diese Region steht. Bilden Sie Ihren Körper und Ihren Geist beim Ayurveda und Yoga im Spa unseres Hotels und auf Reisen durch die einzigartige Region Lausitz.

Hier erfahren Sie mehr über unser Privat-Spa und Naturresort Wellnesshotel Seeschlößchen direkt am Senftenberger See. Mit großem Innen- und Außen-Spa, Wellness- und Ayurveda-Anwendungen vom Fach, vier verschiedenen Restaurants und ganz viel Ruhe und Fürsorge für Sie.

UNESCO-Welterbe Branitzer Park

Der Branitzer Park bei Cottbus ist Lebens-, Alters- und Meisterwerk des exzentrischen Gartengestalters Hermann Fürst von Pückler-Muskau. Vom Seeschlößchen aus gelangen Sie in einer knappen Stunde zum Branitzer Park, in dessen Zentrum sich auch das Schloss Branitz befindet.

Kreisstadt Senftenberg

Senftenberg, sorbisch Zły Komorow, ist Kreisstadt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Die anfängliche Bevölkerungszahl von etwa 400 Einwohnern vergrößerte sich rasch, nachdem 1860 die Braunkohle gefunden wurde.