05 SEP ´20
07 SEP ´20
Wellnesshotel seeschlößchen

Ayurvedische Ernährung

Die Ernährung entspricht nach ayurvedischen Gesichtspunkten einem natürlichen Heilmittel und nimmt als vorbeugende und heilende Therapie einen sehr hohen Stellenwert ein. Wir helfen Ihnen, durch Diagnose Ihrer persönlichen Konstitution einen subjektiv auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Ernährungsplan zu entwickeln. Im Seeschlößchen erwartet Sie eine abwechslungsreiche und gesunde Küche auf Basis der ayurvedischen Zubereitungsart.

 

Ayurvedische Ernährung mit den Jahreszeiten

So wunderschön und facettenreich die vier Jahreszeiten im Einzelnen sind, so unterschiedlich und tiefgreifend ist ihr Einfluss auf unseren Körper und dessen Wohlbefinden. Doch wie wirkt sich der Rhythmus der Jahreszeiten auf die einzelnen Doshas aus und wie sollte eine ayurvedische Ernährung aussehen, um diese im Gleichgewicht zu halten?

Ayurveda unterteilt das Jahr in drei Hauptzyklen. Ende Februar bis Mai ist die Kapha Zeit, Pitta herrscht von Juni bis September vor und die Monate Oktober bis Januar sind Vata-Zeit. Die Monate, in denen jeweils ein Dosha in der Natur vorherrscht, sind jedoch nur ungefähre Anhaltspunkte. Jedes Dosha wird durch eine entsprechende Wetterlage hervorgerufen. So aktiviert feuchtes, kaltes Wetter und Schnee Kapha, Hitze und Schwüle begünstigen Pitta und Vata wird bei kaltem, trockenem Wetter und Wind erhöht. Hierbei spielt es keine Rolle, ob wir gerade Herbst, Winter, Frühling oder Sommer haben, die Außenreize bestimmen, welches korrespondierende Dosha im Körper angeregt wird. Um das Gleichgewicht zu wahren, ist eine Jahreszeitenroutine empfehlenswert. Die nachfolgenden Tipps beziehen sich auf die nördliche Halbkugel.

Generell gilt, dass jeder von uns in der Jahreszeit besonders auf sich achten sollte, die dem eigenen Konstitutionstyp entspricht: Kapha-Menschen im Frühjahr, Pitta-Menschen im Sommer und Vata-Menschen im Winter. Einer besonderen Beachtung bedürfen die Übergangsphasen zwischen den Jahreszeiten. Vata als Anführer der drei Doshas gerät dabei am ehesten aus dem Gleichgewicht. In dieser Zeit und ebenfalls bei starken Temperaturschwankungen sind Vata-harmonisierende Maßnahmen empfehlenswert, da diese jedem guttun, egal welcher Konstitution.