Branitzer Schloss im Branitzer Park

Branitzer Park

„Fontane wanderte durch Brandenburg und machte die Schlösser, Gärten und Herrenhäuser des Landes weltberühmt.“

Der Branitzer Park bei Cottbus ist Lebens-, Alters- und Meisterwerk des exzentrischen Gartengestalters Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871). Geprägt von den Jahren zwischen französischer Revolution und Gründung des deutschen Kaiserreichs und inspiriert von zahlreichen Reisen, erschuf er dieses Idealbild der Natur auf einer ebenen und kargen Agrarlandschaft als Spiegelbild seiner Persönlichkeit. Fein geschwungene Erdmodellierungen, elegant geführte Seen- und Wasserläufe und Gehölzkompositionen verdankt der Branitzer Park seinen Ruf als Gartendenkmals von internationalem Rang.

Branitzer Park mit eindrucksvollen Zeugnissen seiner Reisen

Charakteristisch für das über 600 Hektar große Gartenkunstwerk ist das Prinzip der Zonierung. Die gestalterische und pflegerische Intensität nimmt zu, je weiter man von den äußeren Parkbereichen, über den Innenpark bis ins Zentrum zum Schloss gelangt. Während der Außenpark Wald-, Wiesen, und Ackerflächen aufweist, die auch einen landwirtschaftlich geprägten Charakter besitzen, ist der Innenpark durch ein stilvoll geschaffenes Relief, künstliche Seen und die beiden einzigartigen, begrünten Erdpyramiden charakterisiert. Beiden Pyramiden sind Zeugnis seiner Orientreisen und wurden 1871 und 1884 zur Beisetzungsstätte von Hermann Fürst von Pückler-Muskau und seiner Ehefrau Lucie Fürstin Pückler.

Weltkulturerbe im Süden Brandenburgs

Seit 2004 zählt die Branitzer Park- und Kulturlandschaft zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dieses können Sie zu Fuß oder bequem auf einer kleinen Rundfahrt mit der Pücklergondel erkunden. Im Branitzer Park laden auch der Cottbuser Tierpark und der Spreeauenpark (Bugapark) zu einem Ausflug ein. Weitere Höhepunkte im Innenpark sind die Schlossgärtnerei mit den historischen Gewächshäusern, die Parkschmiede und die Gutsökonomie mit dem Besucherzentrum.

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