Warum der Blick in die Kindheit diesen Herbst besonders macht

In 3 Monaten ist Weihnachten!

„Ernsthaft?!“ das war unser Gedanke im Team. Unzählige To-Do’s schossen uns durch den Kopf, woran wir die nächsten Wochen denken müssen. Wenn es Ihnen ähnlich geht und Sie das Gefühl haben: “das geht doch alles viel zu schnell, es war doch eben noch Sommer”, dann haben wir einen Tipp für Sie: Drücken Sie in den nächsten Wochen ganz bewusst die “Stopp-Taste” und tun Sie Dinge, die neu für Sie sind!

Blick in die Kindheit wagen

Warum das Ausbrechen aus unserem Alltag wichtig ist und wieso davon unser Zeitempfingen beeinflusst wird, erläutert die Zeitforscherin Isabell Winkler in ihrer Studie „Has it really been that long?“ („Ist das wirklich so lange her?“). Sie ist zu der Erkenntnis gekommen, dass die Zeit für uns zu rasen scheint, weil wir immer seltener Dinge tun, an die wir uns später noch erinnern. Ein Zeitraum wirkt rückblickend nämlich immer dann als lang, wenn wir möglichst viele Erinnerungen an diese Zeit haben. Denken Sie nur einmal an Ihre Kindheit. Rückblickend kommt uns diese Zeit sehr lang vor, oder?

Doch warum haben wir das Gefühl, dass die Zeit im Laufe unseres Lebens immer schneller vergeht, gar zu rasen scheint? Hierbei sind drei Faktoren maßgeblich: Stress, Routinen und Erste-Mal-Erlebnisse. Stress – ob beruflich oder auch privat – sorgt dafür, dass der Blick für die kleinen, besonderen Dinge auf der Strecke bleiben. Thema Achtsamkeit. Und wenn dazu noch jeder Tag identisch abläuft (aufstehen, Kinder wegbringen, Arbeit, Kinder abholen, aufräumen, Abendbrot, gefolgt von der individuellen Abendroutine), dann lassen sich diese Tage kaum noch voneinander unterscheiden. Jeder Tag ist gleich. Jede Woche gleicht der anderen… Die Zeit rast.

Mit Routinen brechen

Umgekehrt wirken neue Erlebnisse. Dinge, die wir zum aller ersten Mal machen. Sie bringen die „Routinen“ durcheinander, bleiben im Gedächtnis und schaffen damit besondere Erinnerungen z.B. empfindet unser Gehirn den Tag in einer fremden Stadt völlig anders als der Spaziergang in der heimischen Straße.

Nehmen Sie daher die nächsten Wochen und Monate zum Anlass einmal etwas Neues auszuprobieren. Machen Sie etwas zum allerersten Mal. Wie damals als Kind. Als es täglich viele erste Male gab. Gehen Sie allein in ein Museum. Buchen Sie einen Städtetripp. Oder packen Sie die Zelte ein und fahren Sie campen. Probieren Sie ein neues Hobby aus, idealerweise eins, dass Sie Ihre Komfortzone verlassen lässt 😉Gehen Sie zum Yoga, tanzen Sie oder überwinden Sie Ihre Höhenangst mit einem Besuch im Hochseil-Kletterpark oder Baumwipfelpfad. Die Erinnerungen, die Sie sich damit schaffen, müssen nicht spektakulär sein, aber sie sollten eine kleine Herausforderung für Sie sein. Trauen Sie sich zu, etwas Neues auszuprobieren.

Verlassen Sie „liebgewonnene“ Pfade. Begeben Sie sich auf einen Spaziergang durch Wiesen & Wälder, zu Orten, die Sie noch nicht kennen. Vielleicht auch barfuß, wie im Barfußpark. Nehmen Sie alles für ein Picknick mit und genießen Sie die bewusste Auszeit inmitten der Natur. Oder werden Sie kreativ. Sammeln Sie Blumen, Blätter, Kastanien und kreieren Sie einen kunterbunten Herbstkranz, der Sie täglich an Ihre kleine Naturauszeit erinnert.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß, viele wundervolle erste Male und vielleicht sehen wir uns im Seeschlößchen, zu einer kleinen Alltagsauszeit.

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