Surfen am Geierswalder See

Geierswalder See – Zentrum des Wassersports im Lausitzer Seenland

Rund 150 km südlich von Berlin und 60 km nordöstlich von Dresden liegt der Geierswalder See. Der beliebte See im Herzen der Lausitz lockt mit seiner ausgezeichneten Wasserqualität zahlreiche Badegäste an und avanciert zu einem Geheimtipp für Wassersportler. Der See bietet ideale Bedingungen für Surfer, Jetskifahrer, Wakeboarder, Segler sowie Motorboote. Bereits seit einigen Jahren findet auf dem stark wassersportgeprägten See die „Seenlandsail“ statt, eine Regatta, die das Ziel verfolgt, den Segelsport im Lausitzer Seenland zu fördern. Sie richtet sich an alle Segler – von der Jugend über den mit allen Wassern gewaschene Seebären bis hin zu Freizeitseglern und Segelprofis.

Schiffbare Kanäle verbinden den Geierswalder See mit der Lausitzer Seenkette

Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt durch den Überleiter zu den angrenzenden Seen (Senftenberger See, Partwitzer See und Seedlitzer See). Schiffbare Kanäle ermöglichen es, mit Motor- und Segelbooten (einklappbarer Mast) die umliegende Wasserlandschaft zu erkunden. Schon in einigen Jahren sollen 10 der 23 Seen auf diese Weise miteinander verbunden sein und eine geschlossene Wasserstraße bis nach Berlin entstehen.

Das nördliche Ufer des 80 Meter tiefen Sees grenzt an den Ort Geierswalde. Erstmals 1401 urkundlich erwähnt, war das Dorf noch von Teichen, Mooren und Sümpfen umgeben. Später wurde das Gebiet in Acker-, Wiesen- und Forstflächen umgewandelt. Diese Vielfalt ermöglicht es heute, dass auch Aktivurlauber an Land auf Ihre Kosten kommen. Der See ist ein beliebter Ausgangspunkt für Radfahrer, Wanderer und Skater, die die Region auf dem über 200 km langen Radwegenetz erkunden wollen. Die asphaltierten Wege führen durch schattenspendende Kiefernwälder und über weite, landwirtschaftliche Felder. Rund um den See laden Bars und Imbissbuden auf einen Zwischenstopp mit regionaler Küche ein.

Erinnerungen an das versunkende Dorf Scado

Bevor der Tagebau die heutige Landschaft geprägt hat, befand sich an der Stelle des Geierswalder Sees, das Dorf Scado. Gedenktafel, -stein und der Straßenname „Scadoer Straße“ erinnern an das einstige Dorf Scado, das im Jahr 1968 vollständig überbaggert wurde. 220 Einwohner wurden damals wenn auch nicht immer freiwillig umgesiedelt, um dem Tagebau Koschen und dem heutigen Geierswalder See Platz zu machen.

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